Dezember 14, 2022
CBD Blüten gibt es wie Sand am Meer – hochwertige CBD Blüten allerdings nicht. Ein umfassendes Terpenprofil ist oftmals Unterschied zu hochwertigen CBD Blüten. Nicht nur in CBD Cannabis haben Terpene eine übergeordnete Bedeutung. Welche sie in CBD Weed oder CBD Gras haben, zeigen wir euch in diesem Blog.
Die meisten Terpene haben einen pflanzlichen Ursprung und werden unter anderem als sekundäre Inhaltsstoffe bezeichnet. Terpene sind chemische Verbindungen in der Cannabispflanze, die dort auf natürliche weise entstehen und besonders bei Blüten mit einer hohen Konzentration auftreten. Des Weiteren sind die Terpene maßgeblich für den Geruch und Geschmack der Cannabissorte verantwortlich und sorgen hier für ein individuelles Erlebnis.
Terpene sind nicht nur in Cannabis enthalten, sondern auch in einigen geruchsintensiven Pflanzen wie z.B.: Rosen oder Lavendel. Auch Kräuter wie Pfefferminze oder Oregano besitzen würzige Terpene.
Hauptsächlich sind die Terpene in den so genannten Trichomen (ausgeschiedener Harz) der Cannabispflanze enthalten. Wichtig hierbei ist es, dass die Trichome und deren Köpfe intakt sind, da sonst die wertvollen Terpene gegebenenfalls verloren gehen.
Aktuell gibt es rund 400 verschiedene Terpene, die in Summe bei Cannabispflanzen gefunden wurden. Wobei auch hier noch nicht alle erforscht sind.
Hingegen dieser großen Menge, zählen folgende Terpene zu den bekanntesten: Limonen, Myrcen, Linalool, Bisabolol, Pinen, Eukalyptol, Caryophyllen, Terpinolen, Ocimen und Humulen. Auch das ist nur ein kleiner Auszug der bekannten Terpenen.
Bereits im medizinischen Bereich wird Cannabis seit längerer Zeit angewendet und verbucht große Beliebtheit und Erfolge bei den Endverbrauchern. Es liegt hier nicht allein am THC oder CBD-Gehalt, sondern auch an den Terpenen. Es wurden 2 unterschiedliche Cannabispflanzen mit dem gleichen THC-Gehalt getestet, es stellte sich heraus, dass die Wirkung unterschiedlich ist und dies auf die Terpene und deren Eigenschaften zurück zuführen ist. Terpen Limone wirkt eher aktivierend, wo hingegen Myrcen eher schlaffördernd ist.
Insofern es sich um natürlich Terpene handelt, kann man also festhalten, dass diese definitiv positive Eigenschaften haben.
Allein die Terpene erzeugen keine berauschende Wirkung, allerdings entsteht ein Synergieeffekt in Verbindung mit THC sowie CBD. Hier spricht man auch von dem sogenannten ‚Entourage Effekt‘.
Die Wirkung von THC und CBD kann somit verstärkt oder intensiver werden. Auch die Terpene spielen hier eine tragende Rolle, denn je nach Terpen, kann eine aktivierende oder entspannende Wirkung erzeugt werden. Doch Terpene können noch viel mehr, deshalb werden diese auch gezielt eingesetzt, um Entzündungen zu behandeln, Appetit zu fördern oder Depressionen entgegenzuwirken.
Das Anwendungsgebiet scheint grenzenlos, da bislang nur positive Eigenschaften bekannt sind.
Je nach Anforderung, können die Terpene gezielt angewendet werden, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Bei Schlafproblemen sollte zu Terpenen wie z.B. Caryophyllen oder Myrcen gegriffen werden. Bei Stress oder Antriebslosigkeit werden Limonen oder Linalool empfohlen, da diese stimmungsaufhellend und entspannend wirken.
Sollte eine Cannabisblüte keine eigenen Terpene aufweisen, handelt es sich hierbei höchstwahrscheinlich um eine ,gewaschene Blüte. Cannabis ohne Terpene gibt es auf natürliche weise nicht. Cannabisblüten nutzen Terpene zum Eigenschutz vor Schädlingen wie z.B. Insekten.
Da Terpene eine große Rolle bei der Wirkung spielen, ist davon auszugehen, dass eine Blüte ohne Terpene keinen Effekt aufweist.
Cannabisblüten besitzen von Natur aus Terpene, damit sie sich vor natürlichen Feinden wie z.B. Insekten und Schädlingen schützen können. Je nach Cannabissorte ist das Terpenprofil einzigartig. Eine Cannabis-Pflanze ohne Terpene wäre also letztendlich nicht überlebensfähig und würde unter anderem auch wegen Schädlingsbefall eingehen. Da Terpene zur chemischen Zusammensetzung der Cannabis-Pflanze gehören, enthalten alle natürlichen CBD Blüten Terpene. Unsere CBD Blüten sind Nutzhanfblüten, die aus zertifizierten Nutzhanfsamen des EU-Sortenkataloges stammen. Von diesen kann sich in unseren CBD Shop in Hamburg persönlich von überzeugt werden.
Die Entstehung der Terpene ist ein natürlicher Prozess einer gesunden Cannabis-Pflanze und gehören zur normalen chemischen Zusammensetzung.
Umwelteinflüsse wie Wärme und Licht im angemessenen Maß sind förderlich für ein einzigartiges Terpenprofil. Da jede Cannabis-Pflanze von Grund auf über eine chemische Zusammensetzung von Terpenen verfügt, ist es möglich durch gezielte Anpassung von Licht, Wärme und Mineralien der Pflanze das zu geben, was ein maximum an Terpenen erzeugen kann. Terpene sind flüchtige Stoffe, die sehr sensibel auf Umwelteinflüsse reagieren. Terpene befinden sich in den Trichomen, die unter einem Mikroskop gut sichtbar sind. Die Trichome sehen aus wie kleine Pilze, so besitzen Trichome ebenfalls einen Stiel und einen Kopf. Diese sollten unbeschädigt sein, um die wertvollen Terpene in der Cannabis-Pflanze zu halten, was bei unsere CBD Blüten der Fall ist.
Natürliche Terpene erkennt man am besten, wenn man den Blick auf die Trichome und deren unversehrten Köpfe wendet. Eine gesunde Cannabisblüte überzeugt mit komplett intakten Trichomen, die unter dem Mikroskop gut erkennbar sind. Weist die Cannabis-Pflanze eine dichte Ansiedlung von intakten Trichomen auf und sind keine mehligen oder wachsartige Spuren ersichtlich, so handelt es sich um natürliche Terpene.
Es gibt auch künstliche Terpene die nachträglich auf eine Cannabis-Pflanze aufgetragen/aufgesprüht werden, um den Geschmack zu verstärken oder den Geruch intensiver zu gestalten.
Es besteht die Möglichkeit durch ein physikalisches Verfahren, Terpene zu extrahieren und dieses hochkonzentriert als Isolat zu verwenden. Wenn es sich hierbei um eine hochwertige Extraktion handelt, ist dies sehr teuer und deshalb sehr selten. Es gibt auch Terpene die synthetisch erzeugt werden. Dies ist deutlich kostengünstiger und ausgesprochen minderwertig. Hier ist neben dem Geruch und Geschmack, nicht von einer positiven Wirkung auszugehen.
Bei HHC Blüten kann von keinem natürlichen Terpenprofil ausgegangen werden, da es sich um ein teil-chemisches Cannabinoid handelt - zumindest bei Blüten mit hohen HHC-Prozentwerten. Im Grunde genommen können CBD Blüten, die mit HHC veredelt werden, ein natürliches Terpenprofil aufweisen, welches jedoch durch den synthetischen Veredelung-Prozess vollumfänglich zerstört wird. Oftmals werden HHC Blüten im Nachhinein mit künstlichen Terpenen behandelt, um diese vom Geruch her zu verändern.
Je nach Herstellungsverfahren schwankt die Gefahr zwischen bedenklich und gesundheitsschädlich. Hier entscheiden die Qualitätsunterschiede. Alles, was künstlich erzeugt wurde, kann diverse schädliche Rückstände enthalten, was nur durch gezielte Laboranalysen ersichtlich wird.
Künstliche Terpene müssen nicht zwingend absolut tödlich sein, denn grundsätzlich macht die Menge das Gift, allerdings sind künstliche Terpene immer mindestens als bedenklich einzustufen.
Das Terpenprofil ist der sogenannte ‚Fingerabdruck‘ der Pflanzenart. Es muss angemerkt werden, dass sich das Terpenprofil prozentual aus den enthaltenen Terpenen zusammensetzt.
Ein gutes Terpenprofil erkennt man an den unbeschädigten Trichomen und deren Farbe. Die Farbe kann zwischen milchig weiß, transparent/kristal- und bernsteinfarbend sein. Die Kombination aus stimmigen Terpenen, sind förderlich für ein gutes Terpenprofil und bilden einen Synergieeffekt.
Ist ersichtlich, dass die Trichome intakt, ausgewachsen und in großer Anzahl vorhanden sind, sowie die Blüte einen intensiven Geruch aufweist, so redet man ebenfalls von einem guten Terpenprofil. Des Weiteren sollte die Blüte nicht zu feucht oder zu trocken sein. Unser CBD Cali Weed zum Beispiel weist spannende Terpenprofile auf - sogar mit Angabe der Terpenen-Menge pro Gramm. Bei anderen CBD-Produkten, weisen Vollspektrum CBD Öle ein sehr interessantes Terpen-Profil auf.
Das Terpenprofil gibt Auskunft über die klimatische Bedingung des Anbaus, Erntezeitpunkt, Verarbeitungsstress und Lagerung. Jeder der eben genannten Punkte ist essenziell für ein gutes Terpenprofil. Ebenso ist die Zusammensetzung (prozentual) der einzelnen Terpene relevant für ein gutes Terpenprofil.
Wichtig ist die Überwachung der Cannabispflanze, um diese mit förderlichen Mineralien und nützlichen Mikroorganismen zu versorgen. Reguliertes Licht, sowie die Lichtzyklen und Wärme fördern das Terpenprofil, hier setzen einige Grower auf LED-Lampen, da dies die Potenz und den Geschmack verbessern soll. Die Verwendung von organischen Nährstoffen verbessert nicht nur das Terpenprofil, sondern sorgt auch allgemein für eine qualitative hochwertige Ernte.
Da es sich neben der Wirkung von Terpenen auch um Geruch und Geschmack dreht, bleibt es hier wortwörtlich Geschmackssache.
Großen anklang findet allerdings das Terpenprofil mit der Kombination aus Limonen, Humulen, Bisabol und Linalool. Dies wirkt nicht nur aktivierend, sondern auch ausgleichend. Der Geschmack ist zitronig, frisch und sorgt für ein belebendes Erlebnis.
Dieses Terpenprofil lässt sich z.B. in Purple Haze oder White Melon wiederfinden.
Terpene sprechen 3 von 5 der Sinne des Menschen an. In diesem Fall sehen, riechen und schmecken. Wird gesehen, dass die Trichome intakt sind, spricht die Blüte einen allein von der Optik an. Wenn diese jetzt auch noch intensiv duften, ist man kaum gehalten den Geschmack des Terpenprofils erleben zu können. Somit sind die Terpene das Aushängeschild der Cannabisblüte - was nicht nur bei THC Cannabisblüten oder CBG Blüten der Fall ist, sondern bei allen Cannabinoiden.
Die Wirkung von Terpenen bleibt unbestritten und somit können erfahrene User beim Einkauf gezielt die Sorte/Terpenprofil wählen, welches dem gewünschten Effekt und Geschmack entsprechen sollen. Nicht nur bei CBD Blüten sind Terpene sehr beliebt, sondern auch bei Bio-CBD Ölen.
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